Herbstcamp 2000

Sommer 2000

Höhlenführerkurs 8. - 16.7.00

Wildnistrainig 30.6. - 2.7.2000

Wildnistraining 19. - 21. Mai 2000

Jugendcamp 26. - 29. April 2000

Schlittenhunderennen 26. - 27. März 2000

Wildlife in Tour 16. - 20. Februar 2000

 

 

 

 

31.12.01 Ein frohes und erfolgreiches neues Jahr!
28.12.01 Es schneit ununterbrochen weiter. Wer hat Lust zum Schneeschaufeln? Es sind noch Plätze frei, kost nix!!
26.12.01 Wir ersticken im Schnee. Seit Tagen schaufeln wir ununterbrochen. Über ein Meter hat sich mittlerweile angesammelt.
25.12.01 Das schönste Weihnachtsgeschenk ist das kleine Lämmchen, das in der Mettennacht zur Welt kam.  
24.12.01 Frohe Weihnachten! - 27°C gabs heute Nacht und das bei 60 cm Neuschnee. Ein Wintermärchen!
02.12.01 Gigantisches Schlittenhundewetter! Strahlender Sonnenschein und Superschnee!  
24./25.11.01 Die Hoffnung war nicht vergebens. Der erste Kurs in dieser Saison auf dem Schlitten. 30 cm Neuschnee, eine fantastische Winterlandschaft! Musherherz, was willst Du mehr.  
20.11.01 Seit Tagen nachts unter - 10°C, mauskniehoher Schnee läßt auf einen schneereichen Winter hoffen! ;-)  
15.11.01 Seit heute bereichert Aily den Huskyhof. Aily ist eine drei Wochen alte Cesky Horsky Pes Hündin.  
05.11.01 Der Bericht zum Jugendcamp von Franziska Rottmaier!  
04.11.01

JugendWM 2001: Der Termin wurde auf März 2002 verschoben, als Austragungsort steht nach wie vor Courmayeur oder La Thuile zur Debatte.

Mehr Infos zur Schlittenhundejugend:

www.schlittenhundejugend.de

02.11.01

Der letzte Tag! Herrliches Herbstwetter lädt zur Schlitten(Wagen)fahrt ein. Wiederum viel Spaß auf dem Trail! Zum Abschluß ließen die schon legendären "Kraiwacker" die Herzen, bzw. den Magen höher schlagen.
Wiederum ein gelungenes Jugendcamp!

 
01.11.01 Abends: Rambo und Fransi haben Ihre Gitarren mitgebracht und präsentieren Ihre musikalischen Kunstwerke. Echt toll!  
01.11.01 Naßkaltes Wetter bringt die richtige Einstimmung auf den baldigen Winter. Vormittags endlich die Praxis: Wagenfahrt auf meiner Standardstrecke. 5,7 km meisterten die Kinder bravourös mit 6 Hunden. Aber auch die hunde verdienen ein Lob, denn mit dem gleichen Engagement wie bei Runde 1, gingen die 20 Waldschrathuskies auch in Runde 2. Nachmittags war dann Pfotenkontrolle und die Basics zur positiven Hundeerziehung angesagt. Das lustige Clickerspiel und ein Clicker für jeden Teilnehmer ließ die Stimmung höhersteigen. Lediglich das traditionelle Striezelessen mußte aufgrund der Witterung einer deftigen Brotzeit weichen.
31.10.01 Ein Supersommertag! Strahlend blauer Himmel und sommerliche Temperaturen errinnern an das Sommercamp. Einweisung in die Schlittenhundefahrtechnik, Timing von Kommandos und Leinenspleißen standen auf dem Programm. Natürlich kam auch das Hundekraulen nicht zu kurz!
Am Abend dann die Überraschung: Rambo und Fransi trafen rechtzeitig ein zum backröhrenfrischen Leberkäse.
30.10.01 Ein neues Jugendcamp ist in den Startlöchern, hungrig warten 9 schlittenhundebegeisterte Jugendliche auf das duftende Chilli.
Natürlich mußte das ja mal kommen: Stammgäste Fransi und Rambo, am Trainingswagen immer die schnellste liegen faul in Ihren Betten, während das Jugendcamp beginnt!
Die Seite der Schlittenhundejugend
21.10.01 Heute ist ein kleine Jubiläum: Die Waldschrat´s Adventure Company wird 12 Jahre alt!
Das paßt gut zum heutigen Tag, der erste Musherkurs in dieser Saison beginnt, es kann nicht mehr lange dauern bis der Schnee kommt.
 
08.10.01

Das letzte Wildnistraining dieses Jahre ging zu Ende, herrlichster Indian Summer bescherte uns einen angenehmen Sommerabschluß. Nächstes Wochenende
beginnt bereits der erste Schlittenhundeschn8upperkurs.

Das Schlittenhundejugendcamp Ende des Monats ist bereits ausgebucht!!

17.09.01 Heute kam unsere Tochter Anna zur Welt!
Anna
16.09.01

Für die Schlittenhundejugend habe ich eine eigene Website ins Netz gestellt: http://www.schlittenhundejugend.de
Besucher sind willkommen!

Bericht zum Jugendcamp von Franziska Rottmaier!
11.08.01

Nachtrag zu gestern: Die Spaghetti waren super!!! Überhaupt war das ganze Jugendcamp geprägt von einer riesigen Kameradschaft und Fairness untereinander. Vielen Dank von mir und Ali an die Teilnehmer!

Vielen Dank auch an den Eurpäischen Dachverband, der ESDRA für die freundliche Unterstützung des Projekts, an den Deutschen Verband den DSSV und dem Bayrischen Schlittenhundesportverband, dem SSVB für die Unterstützung dieses Jugendcamps!

10.08.01

Strömender Regen macht es nicht schwer, das Thema des Jugendcamps aufzuarbeiten: Jugend für Demokratie und Toleranz und gegen Gewalt.
Ali Immerz schaffte es gekonnt, die jungen Leute in dieses Thema einzubinden und mitarbeiten zu lassen. So wurden Themen zu den Arten der Gwaltanwendung erarbeitet und über Probleme des richtigen Streitens diskutiert.

Nach der Mittagspause, gingen wir dann trotz Regens an den kleinen Regen um nach Gold zu schürfen. Stolz nahm jeder Jungdigger seinen kostbaren Fund mit nach Hause.

Schnell war der Tag und die ganze Woche vorbei. Heute wollen die Teilnehmer selbst die Essenszubereitung in die Hand nehmen, man darf gespannt sein!

 
09.08.01

Heute war sicherlich einer der Höhepunkte. Wie schon in den vergangenen Tagen, hatte der Wettergott ein Einsehen mit unseren überaus eifrigen Jungs und Mädels und gab nach anfänglichen Regen seinen sonnengesicht preis. So wurde der Klettertag im Inntalklettergarten zum Supererlebnis. Routen bis zum 5. Grad wurden mit Elan in Angriff genommen und gemeistert!

Wer aber glaubt,daß man nun müde und zerschlagen ins Bett fallen würde - weit gefehlt! Heute Nacht fand der seit Tagen geplante Grand Prix von Flanitz statt! Ein umgebauter Dyck Dogcart mutiert zum F1 Boliden. Ein freiwilliger Fahrer geschoben von einem Renn"schieber" steuert das Vehikel über den Huskyhof.

Überaschenderweise deklassierte Ramona Raber die gesamte Männerelite und gewann Platz 1! Bester Junge war Marcus Meuser als Gesamtdritter !
Man muß aber dazu sagen, daß für die Jungs dies schon der 15. Lauf war.

Die Mannschaftswertung konnte daas Herrenteam Pisspott mit 2:1 gegen die Brutale Frauenpower gewinnen!

 
08.08.01

Am Morgen gab es eine Einführung in die Grundlagen der Hundeeerziehung und des Clickertrainings. Mit viel Eifer wechselten sich Trainer und "Hund" im üben ab und nur mit viel Mühe konnte das Mittagessen verabreicht werden.

Am Nachmittag gings dann nach Furth im Wald und unter fachkundiger Führung konnten Ringelnatter, Bisam, Flußkrebs berühtrt werden. Der Clou war dann ein Teich von unten, in der Unterwasserstation.

Zu Hause gings dann daran, die mittlerweile schon berühmten "Striezel" am offnen Feuer zu kreieren.

 
07.08.01

Heute gings aufs Wasser. Der Wettergott war gnädig und nach einer regnerischen Anfahrt kam die Sonne durch. Beinahe ideales Paddelwetter, guter Wasserstand und nicht zu heiß. Mit 2 er und 3 er Canadiern ging es 11 km auf dem Regen dahin. Schnell mußte man bemerken, daß das Kanufahren leichter aussieht als es ist. Eigenwillig drehte sich so manches Boot unerwünscht im Kreis. Immer wieder forderten flotte Strömung und leichte Schwälle die Konzentration der Kapitäne und Ihrer Mannschaften. Schließlich war es in den Schwällen der Urleiten so
weit, das erste Boot kenterte. Schwimmend durchquerten die drei Jungs diePassage. Gemeinsam half man dann das Boot leeren und die Jungs
"trockenzulegen"! Aber auch eifrige Lacher erwischte es kurz vor Schluß: unter dem Gelächter der Mitstreiter stiegen beim Ausstieg zwei Mädels in den Bach. Spaß muß sein. Daß sie anschließend das Manöver nochmal wiederholten war nicht in Ihrem Sinne...

Das war natürlich ein dickes Eis von Ali wert, nach all den Strapazen!
Jetzt sitzen wir am Lagerfeuer und freuen uns aufs Grillen!

 
06.08.01

Live vom ESDRA - Jugendcamp!

Voller Tatendrang starten die 14 Jugendlichen in den ersten Actiontag. Kennengelernt hatte man sich schon am Sonntagabend, manche kannten sich schon von früheren Camps. Zunächst erläuterte Thomas Gut die Schlittenfahrtechnik und ging dann ins Detail, wie man Schlittenhunde führt und trainiert. Dann kam der "Ernst": unter der Supervision von Ali Immerz und Thomas übte ein jeder mit 4"jugendlichen" wildgewordenen "Huskies" vor dem schweren Dyck-Trainingswagen. Schon bald zeigten sich Fahr- und Kommandofehler die durch falsches Timing und Stress hervorgerufen wurden. Es machte allen riesigen Spaß und die hechelnden zweibeinigen Zugtiere konnten ein bisschen den richtigen Huskies nachempfinden.
Nachmittags gings dann in die Natur hinter den Huskyhof und manch
lustiges Spiel brachte den Teilnehmern die Natur näher.

21.07.01 Eine Gruppe wagemutige Siemensmitarbeiter unternahm am Wochenende eine Trapperrallye beim Waldschrat. Selbst notorisches Schlechtwetter ließ Ihren Enthusiasmus nicht sinken und schließlich mußte der Wettergott kapitulieren und ließ die Sonne wieder hervor.
15.07.01 Neue Mitbewohner am Huskyhof! Keine Huskies, ausnahmsweise, seit gestern leben Hugo, Else und Emilie hier am Hof, Weideschweine aus einem Museumsdorf in Berlin, Düppel. Eine Rückzüchtung auf die robuste Schweinerasse des 16. Jahrhundert von Prof. W. Plarre, der leider schon verstorben ist. Näheres unter Weideschweine oder Museumsdorf Düppel.
Düppeler Weideschweine
     
09.07.01 Wieder zuhause! 3 Wochen Superwetter, viele Höhlen und Canyons, war echt gut! Bilder und näheres folgen!  

Bauernhof auf den CaussesAven NoirCanyon Bramabiau

Eindrücke aus den Grands Causses

 

 
08.06.01 Die letzten Vorbereitungen laufen, dann verabschiedet sich der Waldschrat für 4 Wochen in die Canyons und Höhlen der Südwesteuropäischen Gegenden.
04.06.01 Es schneit! 10 cm Neuschnee auf dem Arber! Eigentlich sollte man die Schlitten nochmals raus holen!
01.06.01 Von Sommer keine Spur. Eine verwegene Truppe der Firma Kermi schlägt sich durch den Bayrischen Wald. Es macht auch bei schlechten Wetter Spaß!
27. 05. 2001

Die neue Ausschreibung für das internationale Jugendcamp ist da!
Sensationell günstige Preise!!!

21. 05. 2001 Endlich ist es soweit, die 3 - jährige Ausbildung zum Practitioner 1 in Tellington Touch ist beendet! Viele neue Erfahrungen, die ich nun auch gerne weitergeben will.
12 .05. 2001 Heute erreichte uns eine Postkarte vom Nordpol, vielen Dank Roberto und Karl!
29.04.2001

Zur Freude unserer Schüler konnte auch der letzte Schulungstag in diesem Jahr erfolgreich auf dem Schnee zu Ende geführt werden.
Trotz einiger Lücken konnten wir noch fantastische 20 km zurücklegen.
Der April entpuppt sich immer mehr als schneesicherer Monat.

Nun denn, auf ins Sommerprogramm! Die Schlittenhundeschule verabschiedet sich bis Mitte Oktober.

 

 

Gespann im Frühjahrsschnee
26.04.2001 Trotz der milden Witterung immer noch gute Scheeverhältnisse. Wir sind heute 20 km auf schönen Trails gefahren. Und der Wettergott mag uns, bei der Ankunft hat es geschneit.
22.04.2001

Das Jugendcamp fand dieses Mal zum erstenmal komplett auf Schnee statt!
Ein halber Meter Neuschnee bescherten weihnachtliche Bedingungen, oder ist der Nikolaus ein Osterhase?!
Ein Tag spuren und schon hatten wir Kilometer Prachttrails, die Stimmung bei den 7 Kindern wie nicht anders zu erwarten super!

 

 
10.04.2001 Auf den Bergen ist alles weiß, schöner Neuschnee, der Winter geht seinen Gang und wir fahren schönen Trails entlang.

 
04.04.2001

Schöner Film über unsere Schule in SWR 3, viel Feedback, das Telefon läuft heiß, alle äußern sich lobend, hoffentlich schlägt sich das auf die Buchungen nieder!

 

 
01.04.2001

KEIN Aprilscherz: wir fahren Schlitten!!!
Noch sind die Trails super! Genuß in der warmen Frühlingssonne auf wunderbaren Trails!

Schlittenhundeschule bei der verdienten Mittagsrast

 
Der neue Sitzschlitten,
getestet beim Alpentrail 2001.
Der neue Sitzschlitten beim alpentrail
     
     
     
     
     

 

 

27.03. Traumhafte Trails! 27 km bei perfekten schnellen Bedingungen, Spaß pur!!! Und die Sonne lacht dazu.

21.03. Schlittenfahren geht noch bärig!

13. - 18.03.01 TTEAM - Kurs bei Linda Tellington - Jones, wieder was dazugelernt und immer wieder erstaunlich, mit welch einfachen Mitteln bei Hunden viel erreicht werden kann. Wer sich interessiert - auch dieses Jahr wieder Seminare in Tellington Touch und TTEAM - Arbeit auf Waldschrat´s Huskyhof.

Die beruhigende Wirkung des Tellington-Touch auf Thomas

 

04.03.01 Perfekte Schneeverhältnisse und viele Sonnentage bescherten uns bis jetzt eines der besten Schlittenhundejahre! Wie? Bei dem Winter?? Ja, wochenlang aufgefirnte Altschneetrails, kein mühseliges Spuren, Trails zum Genießen. Meine Schüler wissen es zu schätzen.

 

Nur für das Rennen in Frauenau hat es leider nicht gereicht, schade.

30.01.01 Das neue Jahr ist voll im Gang. Leider wenig Zeit für die Homepage! Die Wochenendekurse sind bis Ende März voll. Der Alpentrail war ein wunderschönes Rennen und meine "alten" Hunde, allen voran Rusty, 11 Jahre alt haben nochmal gezeigt, wo´s lang geht. 7.Platz in der 12 Hundeklasse und am Berg nur von wenigen zu schlagen. Bergab fehlt halt der Speed, was soll´s, der Alpentrail ist einfach ein wunderschönes Rennen.

Gespanne beim Alpentrail

Thomas Gut und sein bester Freund Albert Henrot beim Alpentrail

 

 

 

 

 

Herbstcamp 2000

16./17.September 2000. Zeit fürs alljährliche Herbstcamp. Wie jedes Jahr organisierten wir auch dieses Mal wieder unser Herbstcamp für unsere Kunden. Das Motto hieß diesmal: Ein Tag im Lenen eines Holzfällerbuam! Angefangen vom Zielhauen, zum Baumfällen mit entasten, aufschlichten. Dann mußte noch das Holzfälleressen vorbereitet werden, Milchkannenlauf und Mehl besorgen. Schlußendlich sorgte ein selbstkomponierter Tanz für die kulturelle Komponente. Der etwas mißfällige Regen wurde dadurch auffälligerweise gestoppt!
Gemütliches Beisammensein am Lgerfeuer und anschließend im Tipi ließen den Abend ausklingen.

Am nächsten Tag dann noch eine gemütliche Wanderung über die Trinkwassertalsperre nach Oberfrauenau und ein deftiges Mittagessen sorgten für einen gemütlichen Abschluß.

 
Sommer 2000

Wenig Zeit zum schreiben, dafür umso mehr draussen, 3 erlebnisreiche Wochen in Spanien und Frankreich,
jetzt die Vorbereitungen zum Herbstcamp, dazwischen erlebte die Firma Kermi eine erlebnisreiche Wanderung zum Falkenstein!
Der Herbst verspricht ereignisreich zu werden.
9 Hundebabies treiben ihr Unwesen auf dem Huskyhof.
Vergangenes Wochwenende waren wir auf der Country und Westernmesse in Wieselburg Österreich und
23./24. September können sie uns in Völklingen auf der Schlittenhundmesse besuchen.
Einen Termin für das überaus stark besuchte Wildnistraining bieten wir noch am 21/22. 10., noch sind Plätze frei!
Die erste Terminplanung für 2001 steht, ihr findet sie unter Kurse.

Viel Spaß auf unseren Seiten

Euer Waldschrat

 
Höhlenführerkurs 8.7.- 16.7.2000
Um unseren Kunden optimale Qualität bei den Kursen zu bieten, besuchte Thomas Gut einen Höhlenführerkurs der französischen Höhlenführeschule "École Francaise de Spéléologie".
Nach 8 anstrengenden Tagen im französischen Montrond le Chateau (Doubs) bestand unser Waldschrat das Examen zum "Initiateur fédéral de spéléologie".

 

 

 
Wildnistraining 30.6 - 02.07.2000
Diesmal hatten wir perfektes Wetter, die mittlerweile reifen Heidelbeeren versüßten den Weg entlang der Flußwildnis. Ohnehin erleichterte der niedrigere Wasserstand das Überqueren des Flusses und machte ein Seil überflüssig - dennoch die Flußkiesel sind glitschig und wenn man nicht aufpaßt ...
Natürlich mußte der Unterstand verbessert werden und Feuerholz geschlagen werden, welches Holz zählt denn nun als trocken? So mancher Beamter wird dabei zum perfekten Holzfäller.Das Feuermachen mit dem Bogenbohrer gelingt diesmal in Rekordzeit, filmreif, bald schon schmort das Kaninchen auf dem Grill.
Lang wurde der Abend am Lagerfeuer, aber erst nachdem alle den Staub im klaren, eiskalten Fluß abgewaschen hatte, das Gefühl danach - unbeschreiblich, wenn nur die Überwindung nicht wäre.
Eine ganze Armee von Glühwürmchen bergleitete den romantischen Abend und die Geschichten von Waldfeen, Schrazln znd anderen Ungeheuern.

Jetzt ist es erst wieder im Herbst soweit zum Wildnistraining beim Waldschrat


 
Wildnistraining 19. - 21. Mai 2000:
Der Wettergott meinte es Anfangs nicht so gut mit den 4 Teilnehmer/innen. Es goß in Strömen und die 3 Frauen und 1 Mann machten sich unter fachkundiger Führung auf den Weg in den feuchten Bayerwald. Trotz widriger ("echter" Survivalwitterung) war die Orientierungswanderung mit Abseileinlagen sehr kurzweilig. Kaum stand die fichtennadelige Luxusnotunterkunft hörte auch der Regen auf. Ohnehin noch naß von der vorangegangenen Flußüberquerung war auch bald ein prasselndes Feuer installiert. Jetzt wurds gemütlich, Stockbrot, später mit Käse verfeinert, Kaninchen am "Grill" und Tee und Lagerfeuergeschichten!

Am nächsten Tag dann die Belohnung:

Strahlender Sonnenschein, ein wahrlich ausgiebiges Frühstück nach einem mühevoll entzündetem Bogenbohrerfeuer, Bogenbau mit kunstvollangefertigten Steinspitzen und Notfall 1.Hilfe mit Opfer Waldschrat, der von den 3 Frauen auf abenteuerliche Weise "gerettet" wurde.

Viel gelernt und viel Spaß

auf Wiedersehen beim nächstenmal

Jugendcamp 26. - 29.April 2000:

Insgesamt 13 Kinder im Alter von 7 - 14 Jahren trafen sich auf Waldschrats Huskyhof um dort Schlittenhundefahren zu lernen. Mit viel Engagement und viel Spaß verflogen die 3 Tage. Leinenspleißen, Hunde erziehung, Wagenfahrt und nicht zuletzt viel Knuddeln - die Tage waren viel zu kurz. Detailbericht in Kürze

Wiedersehen bei „Waldschrat"

(Ein Bericht zum SSVB-Jugendcamp von Franziska Rottmaier)

Nach beinahe einem halben Jahr ungeduldigen Wartens bricht mit dem 26.04.2000

endlich der ersehnte Tag an: SSVB-Jugendcamp bei „Waldschrat"!!! Für mich nun schon das zweite Mal.

Mit der Hinfahrt ist es geschickt, denn Mutter braucht mich bloß die eineinhalb Stunden bis zu Ali Immerz fahren und der macht den Rest. Die lange Fahrt hat sich gelohnt. Ich freue mich, wieder bei den Hunden sein zu können, die mir beim letzten Camp, trotz

der kurzen Zeit, sehr ans Herz gewachsen sind. Nur einige sind nicht mehr da, wie MOA

oder KATHI, die Gebärmutterentzündung hat. Aber was mich wirklich wundert ist AMES, der 18jährige „alte Knacker", wie Thomas zu sagen pflegt. Es war ja die Vermutung aufgekommen, daß er den Winter nicht überleben würde, aber er hat sich tapfer durchgebissen. Das nenne ich Kampfgeist. Übrigens, AMES hat bereits in dem bekannten Film „Iron Will" den Schlittenhunden gezeigt, wo es langgeht.

Ein neues Gesicht ist unter den 52 Schlittenhunden auch dabei: CHE, ängstlich und scheu, aber ein Mordsbrocken. Hübscher Kerl, eigentlich.

Bevor der Trubel anläuft bleibt mir genug Zeit zum Hundeknuddeln und begrüßen.

In Chrissi und Bina finde ich bald Gesellschaft. Wir drei sind die einzigen Mädchen des Camps, außer Maria, „Waldschrat`s" Tochter. Nach dem Hundefüttern gucken wir

am ersten Abend Videos über Waldschrate und Schlittenhunde. Um 22.oo Uhr ist

Zapfenstreich, doch weit gefehlt! Bis 24.00 Uhr quatschen und ärgern wir uns noch, so laut, dass Ali zwei- oder dreimal kommen und uns Ermahnen muss. Um Mitternacht wird es ruhig, bloß Chrissi, Joi und ich erzählen noch Witze. Joi gibt sich dann auch geschlagen und um 03.00 Uhr ist gänzlich Schluß.

Tag

Erst um halb sieben heulen die Hunde. Haben sich wohl in der Zeit geirrt! Die Wette mit Joi, wer zuletzt einschläft und zuerst wach wird, habe eindeutig ich gewonnen.

Morgens um acht Frühstück – lecker -, dann Hunde wässern. Um zehn das vorverlegte Wagentraining. Wir laden insgesamt 42 Hunde in die Boxen und ab geht’s in Richtung Frauenau. Ich bekomme den leichteren Trainingswagen Marke Flaugher und spanne ein Sechsergespann vor. Ali und Thomas bilden die Neulinge unter uns auf den beiden Weschle-Trainingswagen aus. Bis alle fünf Teams die Trainingsstrecke bewältigt haben, ist es Mittag geworden. Pünktlich zum Mittagessen sind wir wieder zurück.

Nachmittags noch Einführung in die Handhabung des Schlittens, Spleißkurs und dazwischen eine deftige Wasserschlacht. Es bleibt noch ausgiebig Zeit, jeden einzelnen Hund zu knuddeln. Danach werden die Hunde gefüttert, natürlich mit der bekannten Lachssuppe.

Während ich dann den Bericht schreibe, spielen die anderen acht Flaschendrehen. Stellt euch vor, Chrissi mußte den MAULWURF küssen! MAULWURF ist der Hofhund (eine Mischung aus tschechischem Berghund und Husky). Ich denke MAULWURF hat`s gefallen.

Diesmal geht es freiwillig früher ins Bett. Nach langem Geratsche und einer Kissenschlacht gegen die Jungs herrscht Ruhe.

Tag

Schon um vier Uhr heulen die Hunde das erste Mal. Um sieben stehe ich auf (die anderen pennen noch) und sage den Hunden Hallo. Um acht gibt`s Frühstück. Kurz vor neun werden die Hunde gewässert und die Zwinger gesäubert. Um zehn Uhr der Höhepunkt des Tages: Wagentraining!

Heute bekomme ich acht Hunde – einfach phantastisch. Das Training macht wieder riesig Spaß. Unsere Trainer bescheinigen uns eine gelungene Leistung.

Um 13.00 Uhr werden die Zweibeiner gefüttert (Mittagessen). Später am Nachmittag kommt dann noch Klaus nochmalwas (Anmerkung: Kennerknecht), der „Präsident der

Vereinigten Hunde" und läßt uns mit den Side-Walkers umherfetzen. Chrissi und ich

fahren auch noch im Dog-cart. Macht echt Spass. Abends gibt es am Lagerfeuer Striezel

und danach eine Wasserschlacht. Dafür, dass mich Joi klatschnass macht, jage ich ihn ein paarmal ums Haus und beisse ihn, als ich ihn endlich erwische, in den Arm. Keine Angst, es tat nicht sehr weh.

Gemeinsam werden dann die Hunde gefüttert. Als es dunkelt, sitzen Ali, Thomas, Maria, Franzi, Chrissi, Bina und ich noch ums Lagerfeuer und quatschen. Als wir so um halb elf

ins Lager kommen, schlafen die Herren schon fest und schnarchen. Stunden später schlafen auch wir ein.

und letzter Tag

Wie üblich bin ich schon um halb sechs wach, bleibe aber noch bis kurz vor dem Frühstück (acht Uhr) im Schlafsack. Ali muss die restliche Gesellschaft wecken.

Schnelles Frühstück. Den Spüldienst erledigen heute die Jungs. Dank Ingrid habe ich frisch gewaschene Klamotten. Jetzt geht`s ans Wässern der Hunde und dann endlich

einladen. Training!

Heute fahre ich mit Thomas das zweite Team, mit zehn Hunden!!! Dafür habe ich

auch lange genug gebettelt. Das Ausladen, Einschirren und Anspannen ist etwas hektisch. Wanja hat das Pech und muß mit „IWAN dem Schrecklichen", der bislang zwei Tuglines und einen Karabiner abgerissen hat, einige Pirouetten drehen, ehe Ali die beiden erwischt und ich Kraftprotz IWAN zum 8er-Gespann bringen kann. Nett anzusehen war`s

allemal, wie IWAN mit Wanja Polka getanzt hat.

Jetzt wird es ernst, Thomas` Renngespann, zehn Hunde! Er fährt zuerst, damit sich ihr Übereifer abkühlt. Ich werde bei dem Tempo schier vom Wagen gerüttelt. Nach halber Strecke darf ich fahren. Thomas passt auf wie ein Luchs, dass ich auch ja immer schön

konstantes Tempo halte, die Leinen gespannt bleiben und ich gleichmäßig und sachte bremse. „Für den Anfang gar nicht so schlecht", meint er danach. Ich finde, trotz aller

Schwierigkeiten war dies das Schönste was ich jemals erlebt habe. Ali, Patrick und Marc sind unserem Power-Team mit ihren zehn Hunden kaum nachgekommen. Pünktlich um zwölf Uhr kommen wir zum Mittagessen zurück. Danach schreibe ich wieder an dem

Bericht, während Jonathan, welcher unbedingt noch erwähnt werden will, mich nervt.

Nach dem Hundeausladen fahren Ali und ich heimwärts. Schade, die 52 vierbeinigen Freunde nun zu verlassen. Aber ich kann ja wieder ins nächste Camp kommen. Irgendwann abends bin ich wieder bei meiner Laska (eine SH-Hündin).

Anmerkung:

Wie sehr wir (insbesondere ich) Thomas` Nerven strapaziert haben, ließ sich aus seinen Kommentaren schließen: „Bis Mitternacht mussten wir die Decke halten, damit sie nicht einkracht" usw.

So, und damit muß ich mich wohl verabschieden. Übrigens bin ich 13 und nicht 16 Jahre alt, wie einige im Camp vermuteten. Na dann, gute Fahrt für alle!

Franziska

 

Schlittenhunderennnen 26. - 27. März 2000:

Franz Gut (9) Italienmeister beim Hundeschlittenrennen

Bericht Bayerwaldbote vom 30.März 2000
von Jan Dermietzel

Zum Sieg mit Go, Gee, Haw und Hooooooh

Frauenau:
Mit "Go!" geht es los. Kufen gleiten durch den Schnee. Franz Gut hat dieses Jahr schon zwei Hundeschlittenrennen gewonnen. Nicht weiter verwunderlich, denkt man da, wenn einer schon seit seinem dritten Lebensjahr trainiert. Doch Franz Gut hat mit seinen neun Jahren nicht nur Gleichaltrige, sondern alle erwachsenen Wettkämpfer hinter sich gelassen.

Der Frauenauer Bub ist am letzten Wochenende beim Erwachsenenrennen in Livigno italienischer Meister in der Zwei-Hunde-Klasse über zweimal fünf Kilometer geworden. Vor vier Wochen gewann er ein Rennen in Seiser-Alm.
Kinderrennen sind Franz längst zu langweilig. "Am besten ist es, wenn die Hunde so richtig schön im Laufen sind", erklärt er. Um das zu erreichen, muss man schon eine Viertelstunde unterwegs sein, und das ist bei Kinderrennen nicht drin: "Da sieht man ja vom Start schon das Ziel!"

Der kleine Franz tritt mit Begeisterung in die Fußstapfen seines Vaters Thomas Gut, der sich gerne als "Waldschrat" tituliert.
Der Waldschrat hat dieses Jahr den zweiten Platz beim Europacup in der unlimitierten Klasse über zweimal 20 Kilometer errungen. Unlimitierte Klasse heißt, dass man beliebig viele Hunde vor seinen Schlitten spannen kann. Ideal sind 12 bis 16 Tiere, "wenn es mehr werden, entsteht ein Kuddelmuddel", erklärt Thomas Gut. Und: Natürlich will er beim Rennen nur seine besten Tiere dabei haben.

Vater Gut ist ein Naturbursche wie er im Buche steht: Der Waldschrat geht meist barfuß. E betreibt in Flanitzmühle Deutschlands erste Schlittenhundefahrschule "Waldschrat's Adventure Company".

Von November bis April bietet der Waldschrat Grund- und Aufbaukurse für "Musher", so die Fachbezeichnung für Gespannlenker, und "Dog-Handler", Helfer des Mushers, an. Fürs Wochenende hält er einen Schnupperkurs bereit. Gerade interessierte Anfänger sind jederzeit willkommen. Neben täglichen Schlittenfahrten nehmen die Kursteilnehmer an der Pflege der Tiere und der Ausrüstung teil. Übernachtung im Haus und Essen mit der Familie gehören auch dazu.


Franzi und Tom mit Maulwurf und Trixi

Demnächst will Waldschrat Gut auch im Internet präsent sein: www.waldschrat-adventure.de

Wieso sind Fränzchens Hunde die schnellsten? "Rennen wollen die immer schon von alleine. Das Geheimnis liegt darin, sie im richtigen Moment zu bremsen, damit sie sich nicht zu früh verausgaben", gibt der Bub Auskunft.
Zügel habet so ein Hundegespann nicht. Wie lenkt man denn dann? Nur durch Gewichtsverlagerung auf dem Schlitten und mit Kommandos. "Gee!" (sprich dschih) heißt: nach rechts. "Haw!" steht für links. Mit "Easy" und der Bremsmatte, einer Art Rücktritt wie beim Fahrrad, verlangsamt man den Schlitten. Zum Anhalten wirft man den Schneeanker aus, tritt die Schneekrallenbremse und ruft den Hunden ein langanhaltendes "Hooooooh" zu.

Auch ein Hollywoodstar ist unter der 51-köpfigen Hundemeute: Amos hat im legendären Husky-Film "Iron Will" mitgespielt und lebt beim Waldschrat in Rente.

Franz'
Sieger-Gespann ziehen erfahrene Leithunde: Fonse, Moa und Rusty (auf der Ersatzbank). Wie ihre Kollegen fressen die genügsamen Extremsportler täglich 500 bis 800 Gramm Fisch oder Fleisch, das der Waldschrat mit eigens von der Universität München entwickeltem Mineralfutter anreichert.
Schlittenhunde verwerten keine Kohlenhydrate. Deshalb bekommen sie inde5r Wettkampfzeit öfter noch eine Extra-Portion Fett. Bei 14 bis 18 Jahren erreichen die Waldschrat-Vierbeiner biblische Hundealter. Nicht nur Menschen tut täglicher Ausdauersport gut, sondern auch dem besten Freund des Menschen.

Wildlife on Tour - Schlittenhunde laufen für Wölfe, Bären und Luchse

 

Vom 16. - 20. Februar 2000 fand zum ersten Mal die "Wildlife on Tour" statt. Einmalig ist dabei wohl die Zusammenarbeit von so verschiedenen Institutionen, wie Schlittenhundesportverband Bayern, gewerblicher Schlittenhundefahrschule Waldschrat´s Adventure Company, Wildbiologische Gesellschaft München und Nationalpark Bayrischer Wald. Ganz fantastisch die Unterstützung der durchreisten Gemeinden .
5 Schlittenhundegespanne trugen neben 50 Umschlägen Sonderpost symbolisch die Botschaft eines Miteinanders von Mensch, Wolf, Bär und Luchs durch den Bayrischen Wald. Über 140 km führte die Tour von Bayrisch Eisenstein nach Grainet im südlichen Bayerwald. Schlittenhunde als domestizierte Abkömmlinge der Wölfe und Schlittenhundegespanne als eines der ursprünglichsten Transportmittel stellen dabei ein ideales Medium dar.
Insgesamt 13 Gemeinden wurden dabei durchquert, in 9 Gemeinden wurden Zwischenstopps eingelegt, bzw. über Nacht Station gemacht. Dabei fanden über 100 Personen Gelegenheit auf einem der Gespanne eine kurze Strecke mitzufahren, über 2000 Menschen sahen die Veranstaltungen, 10 Tage lang war die Tour in der Bayrischen Presse und im Radio BR 3 täglich present. Life Reportagen in Donau TV und Tele Regional Passau trugen die Tour in die niederbayrischen Haushalte. Einen würdigen Abschluß fand die Veranstaltung beim Schlittenhunderennen des SSD in Grainet, wo 600 Zuschauer das Finale der Tour beklatschten.


Die 4 Abende auf den Tourstationen wurden vom Vertreter der Wildbiologischen Gesellschaft, Peter Sürth gestaltet. Informativen Diavorträgen über Wolf, Bär und Luchs, sowie der Arbeit der Wildbiologischen Gesellschaft in den rumänischen Karpaten folgten Diskussionen mit Vertretern der verschiedensten Interessengruppierungen.
Ganz erheblich unterstützt wurde die Tour von: Einkaufspark Regen, MIUK-outdoors von Hund und Katz München, Werner Urban, Pro Pet, Bärwurzerei Hieke, Freiherr von Poschinger Glashütte, Dr. Lüber
Wesentlichen Anteil am Gelingen der Tour hatten Hartmann, Georg, Christian, Marco, Franz und Pavel mit ihren Hunden, die den Leuten hier vor Ort so viel Freude bereiten.